Kontingenzkoeffizient nach Pearson
Werden zwei kategoriale Merkmale
in einer Kontingenztafel gegenübergestellt, so lässt sich
mithilfe des Chi-Quadrat-Tests prüfen,
ob ein Zusammenhang zwischen diesen Merkmalen besteht, nicht aber, wie stark der Zusammenhang ist.
Der Pearson'sche Kontingenzkoeffizient wird anhand der Prüfgröße (Chi2) des Chi-Quadrat-Tests
berechnet und gibt Auskunft über die Särke des Zusammenhangs:
CC liegt zwischen 0 und 1. Bei vollständiger Unabhängigkeit nimmt der Kontingenzkoeffizient den Wert 0 an.
Der maximale CC (bei vollständiger Abhängigkeit) hängt von der Anzahl der Felder der Kontingenztafel
ab und ist immer kleiner als 1. Der berechnete CC muss also entsprechend bekannter maximaler Kontingenzkoeffizienten
interpretiert werden. Ein Vergleich zwischen Kontingenzkoeffizienten unterschiedlicher Kontingenztafeln ist somit schwer
möglich.
Der korrigierte Kontingenzkoeffizient nach Pearson hat bei jeder Felderanzahl das Maximum 1 und
erlaubt somit auch Vergleiche von Kontingenzkoeffizienten bei unterschiedlicher Tafelgröße:
Dabei ist m=min(r-1,c-1) und r die Anzahl der Zeilen sowie c die Anzahl der Spalten der Kontingenztafel.
Es ist stets CC ≤ CCkorr.
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