t-Test für zwei unabhängige Stichproben
Der t-Test für zwei
unabhängige Stichproben vergleicht die
Mittelwerte zweier unabhängiger (unverbundener)
Stichproben.
Nullhypothese: Die Differenzen der Messwertpaare sind gleich 0.
Voraussetzung:
Beide Stichproben sind normalverteilt.
Die Varianzen in den zu vergleichenden Stichproben sind gleich/homogen.
Die Prüfgröße wird wie folgt berechnet:
wobei x und y die Mittelwerte
der beiden Stichproben und n1 und n2 die
Stichprobenumfänge sind. s ist die Wurzel aus der mittleren Varianz
und wird aus den empirischen Varianzen s1 und s2der beiden Stichproben wie folgt ermittelt:
Die Testentscheidung fällt zugunsten der
Alternativhypothese aus, falls:
|t| > tFG;1-α⁄2 bei zweiseitiger Fragestellung
|t| > tFG;1-α bei einseitiger Fragestellung
Anderenfalls wird die Nullhypothese beibehalten.
Der kritische Wert tFG;1-α⁄2 bzw. tFG;1-α
wird durch die Anzahl der Freiheitsgrade FG = n1 + n2 - 2 und das
Signifikanzniveau α bestimmt sowie durch die Art
der Fragestellung (einseitig oder zweiseitig).
Der t-Test für zwei abhängige Stichproben ist ein Lagetest und zählt zu den parametrischen (verteilungsabhängigen)
Verfahren.
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